Ab Herbst 2026 wird der Seetalplatz zu einem wichtigen Verwaltungsstandort des Kantons Luzern. Gleichzei tig entstehen in den Entwicklungsgebieten Emmen Nord und Rothenburg neue Arbeitsplätze und zusätzliche Wohngebiete.
Eine direkte Schnellbusverbindung ab Malters würde insbesondere Reisenden aus den Regionen Entlebuch und Willisau einen schnelleren und einfacheren Zugang zum neuen Verwaltungsstandort ermöglichen. Statt über den Bahnhof Luzern zu reisen, könnten Pendlerinnen und Pendler in Malters direkt auf den Schnellbus umsteigen. Dadurch würden Reisezeiten verkürzt, der Bahnhof Luzern entlastet und der öffentliche Verkehr insgesamt attraktiver.
«Der Seetalplatz entwickelt sich zu einem bedeutenden Arbeits- und Verwaltungszentrum. Dieses muss auch aus dem Luzerner Hinterland effizient erreichbar sein. Eine Schnellbuslinie bietet die Chance, den öffentli chen Verkehr gezielt zu stärken und gleichzeitig die Verkehrsachsen sowie den Bahnhof Luzern zu entlasten», sagt Kantonsrätin Sibylle Boos-Braun.
Mit ihrem Vorstoss verlangt die FDP eine fundierte Prüfung des Potenzials, der Nachfrage sowie der betriebli chen und finanziellen Machbarkeit. Ziel ist es, die Erschliessung des neuen Verwaltungsstandorts auf die zu künftigen Bedürfnisse von Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden sowie Pendlerinnen und Pendlern auszu richten.
Die FDP setzt sich für einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr ein, der dort ausgebaut wird, wo er einen konkreten Mehrwert schafft. Eine direkte Verbindung zwischen Malters und dem Seetalplatz würde einen wichtigen Beitrag zu einer effizienten, nachhaltigen und zukunftsorientierten Mobilität im Kanton Luzern leis ten.